A Global Contract Based on Climate Justice – The Need for a New Approach Concerning International Relations” („Ein globales Abkommen auf Basis von Klimagerechtigkeit – Die Notwendigkeit eines neuen Ansatzes in den internationalen Beziehungen“) heist das Diskussionspapier vom Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung das am am 11. November in Brüssel vorgestellt wurde.
Es beinhaltet vier Säulen und rund 500 Teilnehmern darunter auch Nicolas Stern und der EU – Umweltkommissar nahmen an der Konverenz teil.
Ein globaler Kohlenstoffmarkt wird gefordert, neue Technologien sollen gefördert werden und die Anpassung an die inzwischen unvermeidbaren Folgen der Klimaveränderung werden neben der “Reducing Deforestation” zu den tragenden Elemente des “Global Contracts”.
Das ist gut. Der Waldschutz ist vermutlich der einzig wirklich neue Punkt und ich hoffe sehr, dass nicht nur der Wald in den südlichen Ländern Beachtung finden wird, sondern insgesamt der Bodenschutz. Auch in Deutschland werden täglich viele Hektar Boden zerstört, versiegelt und damit Unmengen an CO2 Bindevermögen zerstört. Moore müssen wieder eingestaut werden, Feuchtgebiete erhalten und die Humusvernichtung durch moderne, biologische Abbaumethoden reduziert werden.
Ich hoffe sehr, dass endlich eine Kombination der Massnahmen erfolgt und diese Säulen nicht wieder als “Solonummern” ausgespielt werden.
Wenn das so kommen sollte, sehe ich, WasserundErde.de als Vorreiter, denn hier kombinieren wir genau diese Punkte.
Der Kohlenstoffmarkt soll durch CO2- Ausgleich Gelder verfügbar machen, die der Mentalitätsänderung in den Ländern dienen sollen, die im grossen Stil Wälder zerstören. Darüber hinaus sollen Technologien ermöglicht werden, die gerade in den armen Ländern die Anpassung, aber auch der Verbesserung der Lebensbedingungen dienen und auch die bisherigen Klimagasemission reduzieren.
Durch diese Massnahmen werden weiter Ursachen der hohen Geburtenraten reduziert und somit die langfristige Versorgung der Menschen stabilisiert.