Sind ne ganze Menge Geld. Soviel wirds von der Weltbank für Indien geben, um das Wasser des Ganges zu reinigen und den Strom zu revitalisieren. Der Fluss ist wirklich schmutzig, voll mit Müll und die Bilder von sich darin waschenden Menschen wirken irgendwie abstossend.
Bei den rund 2500 km Länge sind das 400.000 Dollars pro Kilometer, mit den weiteren Mittel immerhin 1.6 Mio Dollar.
Da geht was, wenn ich mir das mal durchrechne. Das sind ganz schön viele Anlagen, die man dafür bauen kann.
Ich hoffe ja sehr, dass es nicht nur grosse technische Lösungen sind, die da finanziert werden sollten. Klar würde der Weltmarktführer in der “Waste water technologies” stark profitieren und damit sicher auch deutsche Arbeitsplätze.
Würde man jedoch breiter denken und an die Sache rangehen, könnte der gesamte Investitionsumfang von 4 Milliarden Dollar, wie ihn die Ganges-Behörde beziffert wesentlich effizienter wirken.
Bewachsene Bodenfilter für die Dörfer, Komposttoiletten mit Trennsystem und ein Müllbeseitigungskonzept könnten langfristig viel mehr bewirken, als die reine Symptombehandlung mittels Klärwerken.
Nun, man könnte natürlich auch andersherum vermuten. Geht es wirklich um den Fluss alleine, oder doch mehr um den Konzern der gerade Milliardenverluste meldet?